Mit dem Verein, welcher aus dem Engagement einer Gruppe von Berliner Ärztinnen hervogegangen ist, wollen wir kleine Projekte zur Frauengesundheit in Afrika, mit denen wir persönlich zusammenarbeiten, unterstützen.

Leitbild

Wir engagieren uns für Frauen, die durch eine traumatische Geburt in ihrer physischen und psychischen Integrität derart beeinträchtigt sind, dass ein normales soziales Leben nicht mehr möglich ist.

In der heutigen Zeit sollten geburtstraumatische Verletzung nicht mehr vorkommen, so dass wir unsere Arbeit der Beseitigung dieses Stigmas widmen.

Wir sind der Meinung, dass die reproduktive Gesundheit der Frauen ein grundlegendes Menschenrecht ist, für das wir uns einsetzen.

Wir leisten einen Beitrag zu dem globalen Entwicklungsziel einer Verbesserung der Gesundheit von Müttern, insbesondere der weltweiten Kampagne zur Beendigung von geburtstraumatischen Verletzungen (Campaign to End Fistula).


Was wir unterstützen

Mit dem „Fistula Programm Fond“ unterstützen wir den Aufbau von Programmen für die Identifikation, Behandlung, Rehabilitation und Reintegration von Frauen mit geburtstraumatischen Verletzungen. Dies beinhaltet:

  • den Aufbau und Betrieb von Netzwerken für die öffentliche Aufklärung zu medizinischen Behandlungsangeboten, zur Identifikation von Frauen mit geburtstraumatischen Verletzungen und zur Unterstützung der Frauen beim Zugang zur Behandlung.
  • den Aufbau und Betrieb von uro-gynäkologischen Kliniken mit einem Schwerpunkt in der chirurgischen Behandlung von geburtstraumatischen Verletzungen.
  • den Aufbau und Betrieb von Netzwerken und gemeinnützigen Einrichtungen für die Rehabilitation und Reintegration von Frauen mit geburtstraumatischen Verletzungen.
  • die Fortbildung von Personen, die an der Identifikation, Behandlung, Rehabilitation und Reintegration von Frauen mit geburtstraumatischen Verletzungen beteiligt sind.
  • die Durchführung von Maßnahmen zur Prävention von geburtstraumatischen Verletzungen, insbesondere durch die Fortbildung von geburtshilflichen Personal zum Umgang mit geburtshilflichen Notfällen.
  • die Evaluierung unserer Programme, die umsetzungsorientierte Forschung und den Erfahrungsaustausch der beteiligten Akteure.

Mit dem „Fistula Patientinnen Fond“ ermöglichen wir hilfsbedürftigen Frauen mit geburtstraumatischen Verletzungen, die durch ihre soziale Lage und die Bedingungen in ihren Heimatländern keinen Zugang zu einer medizinischen Behandlung haben, den unmittelbaren Zugang zur chirurgischen Versorgung, Rehabilitation und Reintegration. Dies beinhaltet:

  • die unmittelbare Unterstützung unser Partner vor Ort durch die Mobilisierung von Operationsteams für die chirurgische Versorgung und die Beschaffung der notwendigen medizinischen Materialien und Geräte.
  • die fallbezogene Übernahme von Kosten unserer Partner vor Ort für die Mobilisierung, die chirurgische Versorgung sowie der anschließenden Rehabilitierung und Reintegration.

Unsere Arbeitsweise

Mit unseren Programmen arbeiten wir in Afrika. Wir konzentrieren uns dabei auf wenige Standorte, damit wir mit den uns zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen einen wirkungsvollen Beitrag leisten können.

Unser Grundprinzip ist, dass unsere Mitglieder unsere Programme unmittelbar in einer engen Kooperation mit unseren Partnern vor Ort umsetzen. Wir nutzen unsere persönlichen Kontakte und beruflichen Arbeitsbeziehungen um Partnerschaften für unsere Arbeit zu entwickeln.

Die Finanzierung der Arbeit erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Förderungsmittel.Unsere Verwaltungs- und Spendenwerbungskosten sollen duch die Mitgliedsbeiträge gedeckt werden, so dass alle Spenden unmittelbar der Projektarbeit zugute kommt.

Die Mitgliedschaft des Vereins steht allen offen, die sich für die Frauengesundheit in Afrika aktiv engagieren möchte. Ordentliche Mitglieder unterstützen die Arbeit des Vereins durch ihren Arbeits- und Zeitaufwand. Fördermitglieder unterstützen die Arbeit vornehmlich durch ihren finanziellen Beitrag. Ein Aufnahmeantrag kann per email gestellt werden.